Teil eines Werkes 
5,3 (1832)
Entstehung
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und zwar die Weiber von allen Staͤnden beobachteten hierin noch am meiſten das Schickliche, und die einzi⸗ gen Mißgriffe, die ſie ſich zu Schuiden kommen lieſ⸗ ſen, beſtanden darin, daß eine Frau manchmal den Rock oder die Jacke hres Mannes oder Bruders an⸗ zog. Die Maͤnner hingegen zerbrachen ſich uͤber die Art und Weiſe, die Kleider anzulegen, wenig den Kopf und manchmal ſah man einen Strumpf am Bein und darauf wieder am Arm. Vormittags hatte Einer ein Paar Beinkleider, wie es ſich gehoͤrt, an; Nach⸗ mittags trug er ſie uͤber den Schultern, indem er die Arme durch die Hoſenbeine ſteckte und den Bund üͤber die Bruſt zuknoͤpfte. Nicht minder ergoͤtzlich war zu⸗ weilen ein Einwohner der Geſellſchaftsinſeln zu ſehen, der als Sanseulotte ohne Weſte und Hemd bloß mit dem faltigen Pareu um die Huͤfte einen mo⸗ dernen ſchwarzen Frack auf dem Ruͤcken trug. Die Maͤnner ſind metſtens uͤber Mittelgroͤße und im Ver⸗ haͤltniß ſtark gebaut, ſo daß ihnen nur wenige Roͤcke, dis ſie meiſt von Capitainen oder andern Offizieren der Schiffs erhielten, die an den Inſeln landeten, gerecht waren. Konuten ſie aber nur auf irgend eine Weiſe ihre muskuls⸗ ſen Arme durch die engen Aermel bringen, ſo hielten ſis das Kleidungsſtuͤck wie fuͤr angegoſſen. Ungeachtet der Waͤrme des Klima trugen ſie doch gerne den Rock zuge⸗ knoͤpft, und da war es denn wirklich oft ein Jammerzu ſehen, wie die Arme eines ſolchen ſtutzeriſchen Inſula⸗ ners aus ihrer engen Haft ſich in Freiheit zu arbeiten