Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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dicker Nebel alle Gegenſtaͤnde, auch in kurzer Entfer⸗ nung; als aber die Mittagsſonne den Nebelvorhang ſchnell wegzog, gewaͤhrte die nahe liegende amertka⸗ niſche Kuͤſte einen uͤberraſchenden Anblick. Das Schiff befand ſich gerade vor der Einfahrt der Bucht, welche von den Englaͤndern Norfolkſund, von den Ruſ⸗ ſen Sitka⸗Bai genannt wird, nach der im Hinter⸗ grunde derſelben liegenden Inſel, Sitchachan(ruſ⸗ ſiſch: Sitka), von der ruſſiſchamerikaniſchen Com⸗ pagnie Neu⸗Archangel genannt.

In geringer Entfernung erhebt ſich das Vorgebirg Edgecumbe, deſſen hoher abgeplatteter Gipfel bei pelem Wetter auf 60 Meilen zum ſichern Wegweiſer

dient. Windſtille hinderte an dieſem Tage noch die

Einfahrt in die Bucht, truͤbes Wetter und ſtarker Re⸗ gen erſchwerte andern Tags dieſelbe, denn ſie erſtreckt ſich, von der Einfahrt bis Neu⸗Archangel, auf 26 Meilen in die Laͤnge, und iſt voll kleiner Inſeln und Untiefen. An Lootſen war hier nicht zu denken. In⸗ deſſen wand ſich doch das Schiff durch alle Kruͤmmun⸗ gen gluchlich hindurch, ſo daß Kotzebue auf Flinten⸗ ſchußweite von der Feſtung die Anker werfen konnte. Hier fand er die Fregatte Kreitßer, unter Befehl des Capitains Laſaref, welche von der Regierung zur Beſchutzung des Handels pergeſchickt war, und die Kotzebue abzuloͤſen beſtimmt war. Da letzterer ſein Schiff noch bis zum 4. Märi des nächſten Jahres(826) frei benutzen konnte, ſo ſegelte er nachz Califor⸗