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hatte, und welche durch die Straße Banka geſegelt ſeyn mußten.
Kruſenſtern hatte die Straße Gaspar ge⸗ wählt, weil ſie ihm viele Vorzuͤge von der von Ban⸗ ka zu haben ſcheint, wiewohl ſie nur ſelten befahren wird. Kruſenſtern rechnete zu dieſen Vorzuͤgen: man ankert in der Straße Gaspar hoͤchſtens nur ein⸗ mal; die Stroͤmungen ſind nicht, wie in der von Banka ſark und unregelmaͤßig; auch das Klima iſt nicht ſo ungeſund, u. ſ. w. Kruſenſtern hatte bei ſeiner Abfahrt von China 46 Kranke, welche ein Drittel der ganzen Mannſchaft ausmachten. Die Na⸗ vigation durch die Straße Banka legt gewoͤhnlich den Grund zu den Krankheiten, Helche in der Straße Sunda toͤdtlich werden. Er vermied daher, ſeine Leute nicht noch mehrern Krankheiten auszuſetzen.—
nebrigens geſundeten die 16 Kranke waͤhrend der Fahrt durch das chineſiſche Meer.
Um 10 Uhr ſah Kruſenſtern die flache Kuͤſte von Sumatra von NW. 60o bis SW. s6o. Er bielt ſich bei einem SSW.⸗Curs in der Tiefe von 10— 12 Faden, als plotzlich die Tiefe bis auf 6 Faden abzunehmen anfing, und dieſes ihn ſchon befuͤrchten ließ, auf eine unbekannte Untiefe gerathen zu ſeyn. Ein oͤſtlicher Lauf brachte die Schiffe jedoch wieder in tiefes Waſſer. Nach einer Stunde geriethen dieſe in⸗ deß abermal in 7—6½ Faden, und waren zum zweiten Wale gezwungen, einen ganz oͤſtlichen Curs zu neh⸗


