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ſchwach. Das Waſſer hatte an manchen Stellen eine gelbe Farbe; an andern ſab man helles Waſſer, und gerade laufende Linien von Fiſchlaich. Genau das Naͤmliche hatte auch Capitain Leſtock Wilſon hier bemerkt. Die Ruſſen fanden aber faſt gar keine Veraͤnderungen in der Tiefe des Waſſers. Da der Strom ſtark nach Suͤden zog, ſo ſteuerte Kruſen⸗ ſtern unter geringen Segeln waͤhrend der Nacht SD., fand aber zu ſeinem Erſtaunen am folgenden Morgen⸗ daß er ihn nicht im geringſten nach Suͤden gefuͤhrt hatte. Wahrſcheinlich iſt dieß einem Wechſel von Ebbe und Fluth zuzuſchreiben. Um 6 Uhr Morgens lag den Schiffen eine hervorragende Spitze auf der Inſel Banka in Weſten und zu gleicher Zeit eine andere in SW. 200. Anfangs hielt Kruſenſtern die letz⸗ rere fuͤr das Oſt⸗Cap von Banka, erkannte aber bald ſeinen Irrthum, und fand, daß es die Spitze war, welche Wilſon Bluff⸗Point hieß. Suͤdlich von dieſer Spitze iſt Cap Breakers. Zwiſchen beiden liegt eine tiefe Einbucht; denn man konnte dort kein Land ſehen. Das Land verlor ſich auf beiden Seiten in Niederungen, und vor dem ſuͤdlichen Cap liegt, we⸗ nigſtens dem Anſcheine nach, eine Inſel, obgleich es nicht unmoͤglich iſt, daß auch dieſe ſcheinbare Inſel zum feſten Lande geboͤrt. Kruſenſtern beobachtete um Mittag in 2 o3“ 30“ S., und da er ſich in einer hinlanglichen Entfernung von dem Felſen ſchaͤtzte, den die franzoͤßiſchen Schife le Maſearin 1776 und le


