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ſonders gefaͤhrlich. Die Englaͤnder und Portu⸗ gieſen ließen eben zum Schutze ihres Handels und ihrer Schiffe bewafſnete Fregatten und Briggs daſelbſt kreuzen. Nur der ſtarke Sturm konnte die Raͤuber⸗ ſiotte abgehalten haben, die Nadeshda anzugreifen. Die Raͤuber haͤtten um ſo gewiſſer ihres Erfolges ge⸗ gen die Ruſſen ſeyn koͤnnen, da dieſe nicht den ge⸗ ringßen Argwohn hatten, und die Boote der Raͤuber fur Fiſcherkaͤhne hielten, die, wie bekannt, hier in großen Flotten auf den Fiſchfang ausgehen.
Um 7 Uhr Abends den 20. November ließ die Nadeshda ihre Anker auf der Rhede von Macao fallen, nachdem ſie ſchon eine Stunde in finſterer Kacht bei ſtakem Sturm und Regen geſegelt wm. Bei Tages⸗Anbruch fand Kruſenſtern, daß die Stadt Maeao ihm in NW. s6o ungefaͤhr s Meilen weit lag. Die kleine Inſel Potoe in SW. 60.
Um s Uhr des Morgens den 21. November ſah Kruſenſtern ein Boot abfahren. Obgleich der Wind noch ſehr ſark, und die Entfernung der Nadeshda vom Landes Meilen betrug, ſo kam es dennoch an Bord. Es war ein chineſiſcher Comprador, der ſeine Dienſie anbot. Compradore nennt man in Chinn Leute, welche Schiffe waͤhrend ihres Aufenthaltes in Macao oder Whampoa mit allen Vedürfniſſen verſorgen. Man kann ſich nut mittelſt eines Com⸗ pradors mit Proviſivn und anderen Bedurfniſſen ver⸗ ſorgen. Die erſte Frage Kruſenſterns betraf die


