Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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Die Ankunft des Schiffes in St. Peter und Paul verurſachte dießmal nicht geringen Schrecken.

Obgleich der Termin der Abweſenheit von dieſem Drte, nach deſſen Veriaufe das Schiff erwartet wer⸗ den konnte, auf zwei Monate feſigeſetzt war, ſo ſchien es den Dffizieren und den meiſten Einwohnern der Stadt dennoch unwahrſcheinlich, daß Kruſenſtern dieſen Termin puͤnktlich halten werde, und als ſich die Nadeshda zeigte, wollte Niemand glauben, daß ſie es wirklich ſey. Da indeß kein anderes Schiff von dieſer Groͤße erwartet wurde, ſo ſchloß man ſogleich, daß es ein feindliches Schiff ſeyn muͤßte und einige Familien fingen ſchon an, mit ihrem Eigenthume auf die umliegenden Berge zu flͤchten. Vebermaͤßige Furcht verwirrte die Gemuͤther, und machte kalte Ueberlegung unmoͤglich. Es ſchien den Bewohnern von Petro⸗ vawlvosk wahrſcheinlicher, daß irgend eine feindliche Macht ſich es haͤtte angelegen ſeym laſſen, eine Fre⸗ Latte um die halbe Welt zu ſchicken, um einen Flecken zu erobern, deſſen ganzer Reichthum in einigen getrock⸗ neten Fiſchen beſtand, und wo die Mannſchaft dieſer Fregatte kaum auf einen halben Monat Proviſion fin⸗ den konnte, als zu glauben, daß das ankommende Schiff die Nadeshda ſey, die doch zu dieſer Zeit ankom⸗ men konnte. Nach den letzten Nachrichten, die nicht über ein halbes Jahr alt waren, lebte Rußland mit allen Maͤchten der Welt im Frieden; demungeach⸗

tet beruhigte man ſich nicht cher, als bis der Soldat,