Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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den Fuͤßen mich noch mehr erquicken wuͤrde, wie ich mich auch des andern Morgens uͤberzeugte. Der Sle⸗

phant war ein Weibchen; daher ſeine Fangzaͤhne,

welche wir ausbrachen, nicht viel uͤber 20 Pfund wo⸗

gen; die Hoͤhe deſſelben war 8 Fuß 3 Zoll. Wir

kehrten nun auf dem kuͤrzeſten Wege in uuſer Lager

zuruͤck.

Unſer Huͤter daſelbſt, Swanepoel erziplte, daß er waͤhrend unſerer Abweſenheit jede Nacht durch zahlreiche Heerden von Elephanten ſey beunruhiget worden. Dieſes bewog uns, des andern Morgens die Spur derſelben zu ſuchen. Bald ſahen wir vier; ich nahte mich, ſo viel ich konnte, ſchoß nach dem Kopfe desjenigen, welcher mir am naͤchſten ſtand, und in weniger als 10 Minuten hatte ich auch die drei uͤbrigen erlegt.

In der Naͤhe kam mir ein Hottentotte entgegen, welchen Bvers als Boten vom Kap mit den erſten Briefen ſeit meiner Abreiſe von Europa von mei⸗ ner Gattin und meinen liebſten Freunden geſchickt batte. Meine Empfindungen in dieſem Augenblicke kann ich nicht ſchildern. Nachdem ich die Briefe fuͤchtig geleſen hatte, verſchloß ich mich in mein Zelt und ließ meinen Thraͤnen freien Lauf. Nach dieſer Erleichterung entſchloß ich mich, ſogleich die Briefe iu beantworten. Durch die Briefe meiner Freunde war ich aus Freude wie ein Kind geworden; ich ver⸗ theilte debwegen an meine Hottentotten Taback,

1. Ed. Afrika. III. 3. 8