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der Haut ein; ſie geht bis auf die Waden und oft noch tiefer, und dient ſtatt der Rocke und Struͤmpfe. An Feſttagen wird noch eine Pagne uber die Schul⸗ ter geworfen, deren Ende ſie uber den Kopf zuruͤck⸗ ſchlagen. Auch die Maͤnner nehmen eine Pagne um die Schulter, welche bis auf die Wade herab geht. Alle gehen mit bloſſem Kopfe und haben ſtatt den Schuhe nur dünne Stuͤcke Leder.
Wenn alles abgemacht iſt, dann werden dem Ko⸗ nige die Geſchenke uͤberreicht, welche ihm zuvor durch ſeinen Miniſter bekannt gemacht wurden. Dann folgt eine Flaſche Branntwein oder Wein, von welcher der Fremde zuerſt trinken muß, um den Verdacht der Vergiftung zu vermeiden. Dann trinkt der Koͤnig, hierauf erhaͤlt der Miniſter die Flaſche und von dieſem der übrige Hof. Je mehr die ſchwarze Hoheit zn
trinken beſchließt, delto freundſchaftlicher werden ihr⸗ Geſinnungen.
Auch die erſten Sultaninnen muͤſſen Geſchenke erhalten; ſie ſind jedoch mit wenigen Sacktuͤchem zufrieden.
Bei einem Abendbeſuche vor dem Konigs von Barre fand ich kein anderes Licht, als ein Feuer in der Mitte der Huͤtte. Seine Leute brachten aber bald einen Buͤndel kleinen Rohres herbei, welches die Stelle des Lichtes vertreten mußte. Vier bis fuͤnf Büſchel wurden angezuͤndet und halb Mannes hoch uͤber der Erde gehalten. Dieſes Verfahren iſ ſehr


