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ſich die zu Beſchneidenden mit einer langen Sagaye in der Hand an. Hierauf folgt die Beſchneidung. Der Beſchnittene hat die Verbindlichkeit, die Geſetze genau zu beobachten. Hiezu gehören, das taͤgliche Beten, der Ramazan, die Reinigungen, Enthaitſam⸗ keit von Wein und hitzigen Getraͤnken.
Die mahometaniſchen Neger beten des Tages nur zmal, naͤmlich bei Anbruch des Tages, gegen Mittag und bei dem Untergange der Sonne, obgleich der eifrige Muſelmann smal zu beten pflegt. In je⸗ dem Dorfe ruft der Marabu an einem oͤffentlichen Platze zum Gebete.
Weil die Mahometaner Mond⸗Jahre haben, ſo fallt ihre Faſten(Ramazand nicht immer in dieſelbe Zeit; die Neger aber ſetzten ſie in den September, oder in die Zeit der Herbſtnachtgleiche. Die Suͤnden des Fleiſches halten ſte fuͤr erlaubt. Sie beſitzen keine Laͤndereien; ihr ganzes Vermoͤgen beſteht in Sklaven und Stroh oder Vinſen-Hätten; ferner in einigen Pagnen Kattun, einigen Sacktuͤchern, in etwas Geld, in einigen Tonnen Reis und einigen irdenen Toͤpfen und geflochtenen Koͤrben.
Von ihren Unterthanen unterſcheiden ſich die Ko⸗ nige nur durch eine groͤßere Anzahl unbeguemer Huͤt⸗ ten. Wenn Fremde ungefaͤhr bei s bewachten Huͤtten vorbei ſind, ſo empfaͤngt ſie nahe bei der koͤniglichen der Miniſter und ſtelt ſte Ihrer Majeſtät vor. Dieſe geruhen auf einer Binſen⸗Matte zu ſitzen und ſind


