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Grund hat von jeher eine betraͤchtliche Menge von
Gold, Elfenbein und Sklaven gellefert.
Die Betrachtungen des Abbe Demanet uͤber die Betreibung des, die Menſchheit entehrenden, Sklaven⸗Handels, welchen die eiviliſirten Staaten Europas in neuerer Zeit abgeſchafft haben, uͤbergehen wir, und wenden uns zur Betrachtung der Sitten und Religion der Neger, der Naturprodukte Afrikas, und ſchließen mit einigen Bemerkungen uͤher das
Thier⸗ und Pflanzen⸗Reich dieſes Erdtheils.
1) Der Neger von Natur munterer Laune, von einem lebhaften und durchdringenden Geiſte, wuͤrde
ohne den Drang der Beduͤrfniſſe ſein Leben in gaͤnz⸗
licher Unthaͤtigkeit, unter Tanz und Vergnügungen leben. Diebtahl haͤlt er fuͤr kein Verbrechen und er iſt wild genug, moͤrderiſche Haͤnde an ſich ſelbſt zu legen, wenn er auf keine andere Art Rache uͤben kann.
Ein Freund ſeiner Freunde, hält er ſein Wort ſo
lang, als man die gegebenen Verſprechungen bält. Seine Jugend bringt er in Ausſchweifungen, ſein maͤnnliches Alter in Traͤgheit und ſeine letzten Jahre ohne Vorwürfe des Gewiſſens bin. Er hat keinen audern Wunſch als in den Tag zu leben; hat er Hirſe
und Neis, ſo hat er alles; kommt zu dieſen noch Branntwein, ſo iſt ſeine Gluͤckſeligkeit keines Zuwach⸗
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