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ken gegen unſer Geſchlecht ſtand. Ich erwiederte ihm, wie ich ſchon lange Zeit begierig geweſen ſey, den Wiederherſteller von Aegypten kennen zu ler⸗ nen, deſſen Geiſt und Humanitaͤt die ganze Welt in Bewunderung ſetzte, daß ich aber gehoͤrt haͤtte, wie die Sitte und Etikette der Frauen nicht erlaube, in ſeiner Gegenwart zu erſcheinen. Jsmael Gibral⸗ tar entgegnete, daß der Paſcha mich ohne Sweifel mit Vergnuͤgen empfangen wuͤrde, wenn ich wie die bekannte Lady Stanhope, bei ihm in mameluki⸗ ſcher Kleidung erſcheinen wollte. Wiewohl meine Neugierde ehr groß war, ſo konnte ich mich doch aus angeborner Furchtſamkeit nicht entſchließen, dieſen Vorſchlag anunehmen. Ismael Gibraltar ſagte mir darauf, der Paſcha wuͤrde dann ſich bemuͤhen, mir einmal auf dem Spaziergange zu begegnen. Wirklich erſchien er den folgenden Morgen mit einem zahlrei⸗ chen Gefolge an der Seite des Palaſtes, wo wir wohn⸗ ten, ich wurde aber ſehr ſpaͤt davon benachrichtiget und nachdem er ein⸗ oder zweimal hin und hergerit⸗ ten war, kehrte er auf demſelben Wege wieder zuruͤck und ich erblickte ihn nur im Augenblick, als er ſich entfernte. Seine Geßalt ſchien mir nicht groß zu ſevn, er trug ein karmoſinfarbiges Gewand. Mein Gatte, der ihn ſehr oft geſehen hatte, ſagte mir, er habe einen lebhaften und durchdringenden Blick und viele Beweglichkeit in ſeinen Zuͤgen. Die politiſchen Conjuukturen bewogen den Vie⸗


