Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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Metterhenne liegt gegen Oſten, drei Meilen von Sakkara; ſeine Entfernung von den Pyramiden betraͤgt 6 Meilen. In ſeiner Nachbarſchaft, be⸗ ſonders auf der Nord- und Dſiſeite lagen mehrere Bruchſtuͤcke von Granit mit Hieroglyphen auf der Erde, welche Bruchſtuͤcke von großen Saͤulen, und verſchiedene Arten von Bauverzierungen zu ſeyn ſchie⸗ nen. Auf der Oſtſeite des Dorfes liegen große, hohe Schutthaufen parallel von Norden nach Suͤden. In Aegypten trifft man uͤberall auf Stellen, wo ein alter Flecken oder eine alte Stadt geſtanden war, ſol⸗ che betraͤchtliche Schutthaufen an. An der Außenſeite dieſer Schutthaufen, und zwar öſtlich von Metter⸗ henne fanden wir die Spuren einer ſehr dicken Mauer, welche offenbar ein Werk aus dem hohen Alterthume war. Die Mauer war aus einem Kalk⸗ ſteine erbaut, welcher derjenigen Art, die man auf dem Mokatam findet, nicht unaͤhnlich ſah. Wahr⸗ ſcheinlich hatte man auch dieſe Steine von daher go⸗ holt. Die Backſteine waren ſo zerbrechlich, daß ſie Kohlen⸗Maſſen glichen. Bei dem Baue ihrer Mauern legten die Alten die Backſteine parallel. Die Mauer war auf eine ſolche Art erbaut, daß ſie den verfallenen Mauern, welche ich ſchon zu Konſtan⸗ tinopel und in der Nachbarſchaft von Alexan⸗ drien geſehen hatte, ſehr aͤhnlich war. Man ver⸗ muthete, daß letztere zu dem Gebaͤnde gehoͤrt hatten,