Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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aufrecht, ſondern auf der Erde liegt. Die Hierogly⸗ phen auf beiden ſind ſehr tief in den Stein gehauen, und noch ſehr gut erhalten; bloß die aufrecht ſtehende Säule wurde an der Oſtſeite durch die heißen Winde ihrer Dberſlache entblattert.

Den a. ritten wir nach Alexandrien, und is wir durch das See⸗Thor kamen, ſahen wir den Ruͤcken einer Hand eines Granit⸗Koloſſes, welche von dem Knoͤchel bis zum Gelenke gegen eine Elle maß. Die Franzoſen brachten ſie aus Dber⸗Aegypten mit, und man vermuthete, ſie habe zu dem Koloſſe gehoͤrt, welchen man in dieſer Gegend zur Ehre Memnons errichtete. Sie hat noch immer eine ſchoͤne Politur. In ihrer Naͤhe befanden ſich noch mehrere ſchoͤne Veberreſte aus dem Alterthume.

Auf unſerer Reiſe nach Raſchid ſchlugen wir den Wes an der Seeſeite ein, und als wir uns Edko naͤherten, gelangten wir zu einem Tharubut(Ka⸗ pelle), in deſſen Schatten wir Halt machten und Er⸗ friſchungen zu uns nahmen. Gewoͤhnlich findet man an einer ſolchen Stelle einen Brunnen. Von Raſchid kamen wir ber Hamet, Bulak nach Kahira.

XV. Groß⸗Kahira, die Hauptſtadt Aegyp⸗ dens, bei den Arabern Meſroder Meſſer, liegt auf dem oͤſtlichen Nil⸗Ufer unterhalb des Berges Mo⸗ katam, an deſſen Fuß ſie reicht. Ihre Entſernung