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das wahrſcheinlich das Eſchtaolgder h. Schrift iſt Den 4. zogen wir durch dieſes elende Dorf, welches aus etlichen Lehmhuͤtten beſtard, und kamen durch ein herrliches Land zur alten Stadt Aſchdod, welche die Griechen Azotos nennen und 2 kleine Eingangs⸗ thore hat. Auf dem Marſche durch dieſen Ort ſahen wir verſchiedene Bruchſtuͤcke von Marmor⸗Saͤulen, Ka⸗ pitaͤlern, Kranzleiſten u. dergl. Gegen die Mitte hin ſteht eine ſchoͤne Moſchee mit einem herrlichen Mina⸗ ret. Aſchdod wird von den arabiſchen Einwohnern Mezdel genannt. Zwei Meilen davon und zwar ge⸗ gen Suͤden, befindet ſich auf einem Huͤgel eine Ruine mit einer hohen, aufrecht ſtehenden Saͤule, welche noch ganz iſt, in der Mitte. Das herrliche Gruͤn der
umliegenden Ebenen bildete nebſt einer Menge ſchö⸗ ner, alter Delbaͤume eine ſehr maleriſche und vortreff⸗ liche Szene. Die Einwohner der Doͤrfer bauen Ta— back, Obſt und Gewächſe im Ueberfluſſe; die frucht⸗ baren und großen Ebenen liefern eine reiche Getreid⸗ Ernte.
Bei der Fortſetzung unſeres Marſches wurde gr⸗ woͤhnlich zweimal Halt gemacht. Die vornehmen Of⸗ ſiziere ritten bisweilen und befanden ſich die andere Zeit in ihrem Tartavan(einer Art Saͤnfte, welche man auf langen Reiſen braucht und die von 2 Kaine⸗ len getragen wird). Nach einem 15 Meilen langen und angenehmen Wege lagerten wir uns an efnem Fluſſe, der uns mit herrlichem Waſſer verſorgte; uͤber
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