Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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kleine Eingangs⸗Beffnung diente zum Luftzuge und zum Rauchfange.

Den Ueberreſt des Tages und die folgende Nacht brachten wir in dem lateiniſchen Koſter zu Ramla zu. Das Land in der Nachbarſchaft des Kloſters, wel⸗ ches in einer Ebene von mehreren Meilen im Umfange beſteht, iſt außerordentlich fruchtbar. In der Stadt ſind die Haͤnſer von Steinen erbaut, und mit Do⸗ men und Terraſſen verſehen.

Bei dem Baue der Haͤuſer der Araber ſcheint es, daß ſie allemal hohe Stellen zur Anlegung derſelben waͤhlten. Ramla liegt auf einer hohen, empor ſtei⸗ genden Gegend, wo man eine ſehr weite Ausſicht auf das ebene, vffene Land hat, welches dieſe Stadt von allen Seiten umgibt. Nach dem Eſſen gingen wir in die Stadt, und ſahen die weiblichen Einwohner mit der Verfertigung einer Art baumwollenen Zeuges zu ihrem Anzuge beſchaftigt. Wir beſuchten den Markt, und ſahen verſchiedene Dattelbaͤume mit Fruͤchten zwiſchen den Haͤuſern ſtehen, welche im Kontraſte mit den Haͤuſern einen maleriſchen Anblick gewährten. Namla, vormals eine Stadt mit Mauern, iſt jetzt bloß ein offener Drt unter der Regierung des Paſcha von Jeruſalem und Gaza. Die Minarets in die⸗

ſem Drte unterſchieden ſich weſentlich von denen,

welche wir bisher geſehen hatten. Drei Kloͤſter ſind für die Aufnahme der Pilger beſtimmt.

42tes V. Aegypten. III. 2. 4