pitain Paſcha ſeine Flagge autgeſteckt hatte. Es war von außen ſehr ſchoͤn, fuͤhrte 120 zwei und vierzig Pfuͤnder mit mehreren Kanonen von kleinerm Kaliber. Die Kajutte des Capitain Paſcha war praͤchtig ver⸗ ziert; wir fanden in derſelben auch mehrere engliſche Kupferſtiche, welche Siege zur See darſtellten. Be⸗ ſonders wenig Aufmerkſamkeit widmete man den Kranken.
Den 21. Nachmittags fuhren wir in Geſellſchaft von Bujukdere nach Aſien, und beſtiegen den Gipfel des Rieſenbergesz er iſt ſehr hoch und von ihm herab hat man eine ſehr herrliche Ausſicht auz die verſchiedenen Kruͤmmungen des Bosporus und auf das ſchwarze Meer⸗
Den 23. hatte ich in Chiflik ſehr viel wegen der großen Anzahl verwundeter Soldaten zu thun.
IV. Den 13. Auguſt lud mich bei meiner Ankunft zu Chiflik der Wundarzt des Großherrn nach Kon⸗ ſtantinopel zur Feierlichkeit des Beyram Cur⸗ bann, des Dpferfeſtes des zweiten Paſchafeſtes ein.
Das Bayram Feſt, welches auf den tuͤrkiſchen Ramazan(Faſten⸗Monat) folgt, itt die Zeit von allen Arten der Vergnuͤgungen und Feßtlichkeiten. Man ſchafft ſich neue Kleider an; die Straßen und oͤffentlichen Plaͤtze ſind mit Menſchen⸗Gruppen gefuͤllt, deren Vergnuͤgungen und Zeitvertreibe nach der Ver⸗ ſchiedenheit der Nation verſchieden ſind. Bei der Eroͤfnung des Feſtes vpfern der Sultan und alle an⸗


