Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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will deßhalb alle Fremden ſehen. Den andern Tag begibt ſich unſer Reiſender nach dem Walde von Do⸗ don a. Dieſes lag einſt wahrſcheinlich am Fuße des Berges Tomarus, der ſehr guellenreich iſt. Der Weg zwiſchen den Bergen iſt beſchwerlich; nichts als Abgründe, duͤrre Felſen, duͤſtere und tiefe Thaͤler Nach vierſtuͤndiger Reiſe entdeckt man den Aornus oder Avernus, den beruͤchtigten See Acheruſium nebſt den Fluͤſſen Acheron und Cveytus, die aus ihm hervorkommen. Ihr Waſſer iſt truͤbe und ſtin⸗ kend; aber weder groß noch ſchrecklich. Von Do⸗ dona ſelbſt iſt keine Spur mehr vorhanden. Das wahre Drakel von Dodona iſt heut zu Tage das Gold in den Haͤnden des Paſcha; dieſes Drakel ſpricht aber bloß mit ſich ſelbſt. Das nahe Nikopolis verdankt ſeinen Urſprung dem Siege bei Actium.

Der Reiſende verlaͤßt die Gegend, und ſchifft ſich ein; die fuͤnf Tage der Ruhe ſind voruͤber. Nach ei⸗ ner zweimonatlichen beſchwerlichen Fahrt iſt er endlich in Trieſt.