Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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reiche Halbinſel, auf welcher die bluͤhende Stadt Da⸗

ganrock ſteht, vor mir, ſo wie auch die Ebene, wel⸗ che der Don durchlaͤuft. In großen Muͤndungen er⸗ gießt er ſich an ihrem Dſt⸗Ende in das azowſche Meer. Ueber 1000 Werſte durchſtroͤmt er das Land, und fuͤhrt die Huͤlfsmittel und Belohnungen des Ge⸗ werbfleißes mit ſich. An vielen Stellen konnte er jetzt nicht befahren werden, weil erda ſehr ſeicht war. An ſeinen Ufern wächst ſchoͤnes Bauholz in Menge, welches nach St. Demetry und zum Theil nach Ddeſſa und andern Haͤfen am ſchwarzen Meere gebracht wird.

6. Bei meiner Ankunft zu St. Demetry wurde unter den Bauern dieſes Fortes Jahr⸗Markt gehal⸗ ten; die ganze umliegende Gegend war voll Gedraͤnge. In den Zelten und den beweglichen Gruppen herrſchte Heiterkeit und Geſchaͤftigkeit; uͤberall vernahm man Toͤne. Bei dem Anblicke ſo vieler Freude fuhr ich mit keiner geringen Heiterkeit zwiſchen Koſaken, Kalmuͤken, LTuͤrken, Tatarm, Ruſſen u. ſ. w. Alle waren in ihrer vaterlaͤndiſchen Tracht, und kauften jede Art von tragbaren Waaren, welche auf der Erde lag. Ochſen, Pferde und Wagen⸗Raͤder ſchienen den Haupthandel auszumachen. Von der wichtigen Stadt Roſtow, zu welcher der Jahr⸗Markt und genanntes Fort gehoͤrt, reiste ich nach Neu⸗Lſcherkas, der neuen Hauptſtadt des Landes, um den Attaman der Koſaken, den Grafen Platow zu ſehen. Er befand