Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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glaublichen Hohe und Breite. Die verſchiedenen Waͤle in dieſer unermeßlichen Region des Todes wei⸗ chen an Größe ſehr von einander ab; wo ſich einer von ungewohnlicher Große zeigt, da iſt er gewohnlich von mehreren kleinen umgeben. Es iſt nicht zu be⸗ zweifeln, daß die groͤßern uͤber den Leichen von Fuͤr⸗ ſten und Helden errichtet ſind; die kleineren hingegen bedecken die Ueberreſte der Perſonen ihres Heeres und Standesgefolges. Nach Herodot ſind dieſe ent⸗ fernten Begraͤbniß⸗Regionen nicht den zufaͤlligen Kriegs⸗umſtänden zuzu ſchreiben. Nach ſeiner Er⸗ klarung ſind ſie regelmaͤhige Beg raͤbnißplätze fur ganze Nationen.

Bei dem Orte Bereslaw ſetzten wir auf einer holzernen langen Bruͤcke uͤber den Dnieper, wel⸗ cher hier die Gouvernements Kherſon und Tau⸗ rien von einander ſcheidet. Nachdem wir bei dem Poſten Kowen vorbei waren, zeigte ſich uns ein herrliches Thal, welches viele Werſte lang, reich⸗ lich mit Wald bewachſen, und voll des ſchoͤnſten Grü⸗ nes war. Dieſes koͤſtliche Thal durchfloß der Dnie⸗ per mit zahlreichen Nebenfluͤßen, und bbildete reizen⸗ de Landſchaften, welche ſich bald unſern Blicken ent⸗ zogen. Eine Anhoͤhe fuͤhrte uns in eine Ebene hinab⸗ wo wir uns nur zu bald wieder auf der ewigen und traurigen Steppe befanden. Hier wurden die Naͤchte außerſt kalt. Bei der Stadt Youchokrak geriethen wir in einen Gras⸗Brand. Der eigentliche Wes war