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Stadt vorbeifließend, hat an ſeinem oͤſtlichen Ufer eine zum Baue von Kriegsſchiffen angelegte Werfte. Un⸗ ter andern trefflichen Anſtalten zum Vortheile des Publikums legte zu Niko laieff vor einigen Jahren der Marquis von Traverſy ein Muſeum an, in wel⸗ chem wir eine ſchoͤne Bibliothek, aſtronomiſche und andere wiſſenſchaftliche Werkzeuge, Alterthuͤmer u. ſ.
w. fanden. Dieſe Alterthuͤmer grub man auf der
Stelle aus, wo die Stadt Dlvio ſtand, welche von den Griechen erbaut worden war, und in einiger Entfernung vom nordweſtlichen ufer des Bug, in der Naͤhe ſeiner Vereinigung mit dem Liman des
Dnievper lag. Erdwaͤlle und unebene Stellen ſind
gegenwaͤrtig noch die einzigen Denkmaͤler von ihrem Daſeyn. Die Juden ſind unter den Einwohnern Ni⸗ colaieffs die zahlreichſten, und die großen Vermitt⸗ ler des Handels. An den ufern des Bug liegt in einem herrlichen Walde der Pallaſt des Gouverneur⸗ einige Werſte von der Stadt. Eine Quelle ſuͤßen Waſſers auf dem Boden des Statthalters verſieht die Vewohner der Stadt mit Waſſer: denn alles andere Waſſer, ſelbſt jenes in den Fluͤßen der Nachbarſchaft⸗ ſchmeckt ſalzig.
3 Von Nikvlaieff fuͤhrt der Wes zber nicht
*) Liman heibt in Rußland jede flache Bucht⸗
welche durch irgend einen Umſtand von der See
getrennt worden, die ihre Entſtehung veran⸗ laßt hat.
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