Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Zaͤhne, s Schilling fuͤr jede Unze Gold, und 26 Penee fuͤr jedes 100 Pfund Wachs beſtimmt, welche nach dem fortgeſchickt wuͤrden. Es ſey daher zu hoffen, daß die Bedurftigſten ihre Guͤter ſo theuer als ſie koͤnnten, verkauften, und ſo wohlfeil als moͤglich iſt die Landesprodukte eintauſchten. Aus mehrern Gruͤn⸗ den duͤrfe kein Geld den Portugieſen oder Kaufleuten

über 12 Stangen die Unze, kein 100 Pfund große und kleine Zaͤhne uͤber 8 16 Stangen, und kein 400 Pfund

Wachs über a2 Stangen gekauft werden. Dann wenn man fuͤr hoͤheren Preis Gold und andere Waare uͤber⸗ rechnen wuͤrde, ſo waͤre die natuͤrliche Folge, daß die Portugieſen in den Stand geſetzt wuͤrden, noch mehr Handel auf dem Fluße jener Gegend zum Schaden der Geſellſchaft zu fuͤhren. Moore machte gegen dieſe neue Inſtruktion ſehr wichtige Einwendungenz weßwegen auch der hohe Rath zu Jamesfort ſich vald zur Nachgiebigkeit veranlaßt fand.

Im September wuchs die Gambra ſo hoch an, vaß das Waſſer uͤber die Reißgruͤnde und Thaler ſich verbreitete, und ſelbſt das Faktoreigebaͤude auf allen Seiten ſo üͤberſchwemmte, daß nur mit der groͤßten Anſtrengung die Guͤter der Geſellſchaft gerettet werden konnten.

IV. Den 20. Dezember traf die Schaluppe Fama auf ihrem Wege nach Fatatenda zu Yemiama⸗ kunda mit vielen zugehauenen Baͤumen fuͤr die Er⸗ bauung der Faktorei ein. Moore waͤhlte einen hohen