Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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242 Ebene gegenuͤber, welche mit Waldungen umgeben iſt, worin wilde Thiere Nachts furchterlich brullen. Sie iſt nur zwei kieine Meilen von der Gambra entfernt. Ein Dheil dieſes Weges iſt eine ſo enge Bucht, daß ein Boot kaum durchfahren kann; der andere Theil iſt in der trocknen Jahreszeit ein ſchoͤner Spaziergang. Die Stadt wird zum Theil von Por⸗ ugieſen bewohnt, deren Zahl und Haͤuſer ſich ver⸗ minderten, ſtatt vermehrten. In einer Entfernung von einer engliſchen Meile erhebt ſich eine Reihe von Huͤgeln, welche hoch und feiſig, aber ganz mit Baͤu⸗ men beſetzt ſind, und welche ſich nach der Ausſage der Eingebornen auf 100 Seemeilen an dem Fluſſe ausdehnen. Dieſe Huͤgel bieten im Sommer ſehr an⸗ genehme Spaziergaͤnge dar, bei Regen aber ſind ſie wegen der wilden Thiere gefaͤhrlich. In der Bucht iſt gut zu fiſchen, und die Ebene hat viel Wildpret. Das Quellwaſſer iſt gut.

Am 9. September erſchien der Koͤnig von Bar⸗ Falli mit ſeinen Bruͤdern, begleitet von 100 Reitern und 100 Fußgaͤngern zu Joar. Pbſchon der Koͤnig ſeine eigene Wohnung daſelbſt hatte, ſo blieb er doch in der Faktorei, legte ſich in das Bett des Faktors Robertſen, und zwang ihm ſogar den Schluͤſſel zum Vorrathshauſe zu geben, aus welchem er ein Faß Branntwein nehmen ließ. Er war ſo großmuͤ⸗ thig, daß er die Faktore ſogar einlud, mit ihm zu trinken. Seine Leute nahmen aus den Kiſten und