Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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oͤſtlichen wehen in Algier vom Mai bis zum Sep⸗ tember, dann kommen die weſtlichen, und wehen am haͤufigſten. Die ſehr heftigen und heißen Winde von der Sahara kommen nicht haͤufig vor.

Die ordentliche Menge des Regens, welche jaͤhr⸗ lich zu Algier faͤllt, iſt, das Mittel genommen, 27bis 28 Zoll. Bei meinem Aufenthalte zu Tunis von 1727 4728 regnete es 40 Tage nach einander; in Al⸗ gier dauert der Regen ſelten 2 3 Tage nach ein⸗ ander.

Der Voden, welcher alle Baͤume und Gewaͤchſe traͤgt, iſt meiſtens ſo locker, daß ein mittelmaͤßiges Paar Ochſen in einem Lage einen ganzen Morgen Landes pfluͤgen kann.

In den Salpeterwerken zu Tlemſan ziehen die Einwohner ungefaͤhr ſechs Unzen Salpeter aus jedem Centner des Bodens, welcher hier ſchwarz iſt. In Douſan, Gaͤtulien und Kairwan u. ſ. w. aus einer leimigen, halb roth, halb gelben Erde, eben ſo viele Unzen. Zur Sommerszeit ſind die Ufer verſchie⸗ dener Flüſſe in der Tiefe von 23 Faden ganz mit Salpeter und Salz angefuͤllt.

Die Salzquellen bei Arzu ſind rings mit Bergen umgeben, und nehmen einen Raum von 6 Meilen ein. Jibbel Haddeffa iſt ein ganzer Salzberg an dem oͤſtlichen Ende des Graͤnzſees. Das Salz deſſelben iſt von anderer Beſchaffenheit und anderem Ausſehen, wie jenes in den Salinen. Es it hart und ſteinfeſt, roth

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