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geweſen zu ſeyn. Man ſieht jetzt noch den Hof eines Cemvels. 3
Caſſarin(Colonia Seillitana), wegen des Mar⸗ tyrtodes ihrer Einwohner merkwuͤrdig, erhebt ſich auf einer Anhoͤhe, ſechs Seemeilen gegen Weſt⸗Suͤdweſt von Spaitla. Unter derſelben fließt der Derb, und auf einem ſteilen Abhange unmittelbar uͤber dem
Fluſſe ſieht man einen Triumphbogen, welcher mehr wegen der Menge und Guͤte ſeiner Materialien, als wegen der Schoͤnheit und Zierlichkeit ſeiner Bauart merkwuͤrdig iſt. In den Ebenen unterhalb Caſſarin trifft man eben ſo viele und mannigfaltige Grabmäler an, wie zu Hydrah.
Sieben Seemeilen von Caſſarin iſt Ferre⸗ anab mit den Ueberreſten einiger Saͤulen. Vortreff⸗ liches Waſſer und geſunde Luft ſind die einzigen Vor⸗ theile, deren ſich Ferre⸗anah ruͤhmen kann. Ein kleines Stuͤck Land gegen Suͤd ausgenommen iſt die ganze uͤbrige Gegend trocken, duͤrr und unbewohnbar. Die Ausſicht nach Weſt endigt ſich meiſt mit vielen nackten Felſen.
Zwoͤlf Seemeilen weiter nach Suͤboſt gegen Dft von Ferre⸗anah iſt Gaſſa, das alte Cap ſa oder Capſe, unter den feſten Staͤdten Fugurtha's, auf einem etwas erhabenen Boden, in eben der traurigen Lage, wie Ferre⸗anah, gebaut. Der angenehme
Schauplatz einer gruͤnen und luſtigen Gegend wird
durch eine Abwechſelung duͤrter Huͤgel und Thale


