Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſechs Fuß in der Laͤnge, und drei in der Breite ha⸗ ben. Geht man zwei Seemeilen durch einen ſteini⸗ gen Weg, ſo kommt man nach Hamam⸗et, welches

noch einige Saͤulen, Marmorſtuͤcke und Inſchriften

aus dem Alterthume aufzuweiſen hat. Sie wurden aus den Ruinen des benachbarten Caſſir Aſeite (Eivitas Siagitania) geholt. Ein wenig jenſeits Caſ⸗ ſir Aſeite erſreckt ſich eine weite Ebene bis Her⸗ kla, und iſt wegen der großen Voͤgel, der numi⸗ diſchen Jungfern ebenſo beruͤhmt, wie der See von Tunis wegen der Phoͤnikopten. Innerhalb dieſer Ebene iſt das Menarah⸗ ein großes Grabmal, mit 20 Ellen im Durchſchnitte, eylinderfoͤrmig ge⸗ baut, und hat ein Gewoͤlbe unter ſich. Nahe bei dem Mengrah ſind die Ruinen eines kleinen Hafens, welcher vor Zeiten zur alten Roͤmerſtadt Faradiſe gehoͤrte, welche nur wenige Meilen weit auf der Nord⸗ Weſiſeite dieſer Ebene gelegen war.

Wenn man nach Weſt vom Sommer⸗Betirke (Regio Zeugitana) zurückgeht, ſo liegt gegen Süd⸗ weſt des großen Sees von Biſerta Zibbel Js⸗ kell, der Mons Cerna der Alten⸗ und unter dem⸗ ſelben in einer fruchtbaren Ebene das kleine Do Matter(Oppidum Materenſe)⸗ Ein Bach, welcher es durchſließt, ergiebt ſich in denjenigen Theil des großen Sees, welcher der Siſera valus, wie der andere Theil näher an Biſepta, der Hipponites der alten Gevgraphen war.