nach Drakenſtein.
Drakenſtein liegt in einem ſehr langen und weiten Thale, nelches ſich von Suͤd nach Nord⸗Weſt
zteht, und von dem weſtlich gelegenen ſchwarzen Berge
Von hier kamen wir uͤber ein faſt ganz ebenes Land
und von dem großen, ſehr weit gegen Norden von dem Falſegebirg laufenden Ketten⸗Gebirge ein⸗, geſchloßen wird. Auf beiden Seiten dieſes Thales.
iſt eine große Menge von Wohnungen und Hoͤfen, de⸗ ren Bewohner vorzuͤglich den Weinbau treiben. Baͤche, welche von den Bergen herabkommen und in den
durch die Mitte des Thales laufenden Fluß, Berg⸗
Rivier, fallen, bewaͤſſern die Weinberge. Dieſer Fluß nimmt ſeinen Lauf laͤngs der genannten Ketten⸗
er in weßlicher Richtung bis in die Bay St. He⸗ lene. Ein wenig ſuͤdlich von der Mitte des Thales
ſteht die Kirche, ein Gebaͤude ven ſchlechtem Anſehen.
Suͤd⸗oſtwaͤrts von dieſem großen Thale befindet ſich
ein noch kleineres zwiſchen den hohen Bergen Franz⸗ huk. Hier ließen ſich an angs franzoͤſiſche Fluͤchtlin⸗ ge nieder. Dieſe Franzoſen vernachlaͤßigten durch den baͤufigen Umgang mit Hollaͤndern und durch Heira⸗ then mit deutſchen Frauen ihre Sprache ſo, daß viel⸗
leicht nach 20 Jahten, wie mich diejenigen, welche franzoͤſiſch ſprechen, verſichern wollen, Niemand in Drakenſtein anzutteffen ſeyn wuͤrde, welcher fran⸗
zoſiſch reden koͤnnte.
Gebirge bis zu dem Pieset⸗Berge; von da fließt


