gie ꝛe. widmete. Er ſtudierte 2 Jahre Philoſophie, Jahre Thevlogie und wurde bei der Pruͤfung aus den⸗ ſelben fuͤr die Magiſter-Wuͤrde 1736 ſo geneckt, daß er ſeinen fruͤheren Entſchluß fuͤr Mathematik ausfuͤhrte. Ihm gelang ſogleich auf die Sternwarte Caſſini's zu kommen, weil er im Kalkul eben ſo fertig als ge⸗ nau war. Im Mai an37 machte er ſeine erſten Beob⸗ achtungen des Himmels; im Mai 1738 reiste er mit ſeinem zweiten Lehrer Maraldi, um die Seekuͤſten von Nantes bis Bayonne aufzunehmen, welches der Schifffahrt großen Vortheil brachte. Im Juli 1739 reiste er nach Perpignan, um einen neuen Mit⸗ tagskreis nach Duͤnkirchen zu ziehen. Im Novem⸗ ber wurde er an das Matariniſche Kollegium zu Pa⸗— ris als Lehrer der Mathematik gerufen; er kam uͤber Rouſſillon, Languedoe, Auvergne daſelbſt an, und arbeitete mit Caſſini an der Berichtigung der Grundlinie Pieard's, und an der Fuͤhrung des Mittagskreiſes von Paris nach Perpignan. Im Juli 1790 begab er üch wieder nach Duͤnkirchen. Im Mai 1741 wurde er in die Akademie aufgenom⸗ men, und am Schluſſe des Jahres gab er ſeine An⸗ fangsgruͤnde der Mathematik heraus, welche s Auf⸗ lagen erhielten, und in das Spaniſche, Engliſche, Italieniſche und Lateiniſche uͤberſetzt wurden. Er ließ in dem Mazariniſchen Kollegium eine Sternwarte errichten, auf welcher er in wenigen Jahren die hoͤchſte Erfahrung und Uebung der groͤßten Meiſßter etlangte;
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