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Abererom bie ſelbſt ſo toͤdtlich verwundet worden, daß er am 28. Maͤrz ſtarb, und General Hutchin⸗ ſon den Ober⸗Befehl uͤbernahm.
Nach dieſer Niederlage ſchloß ſich Menou tu Alexandrien ein, ungeachtet des Rathes der an⸗ deren Generale, gegen die Englaͤnder ſerner thaͤ⸗ tig zu ſeyn. Die unmittelbare Folge dieſer Maßregel war die Trennung der Streitkraͤfte der franzoͤſi⸗ ſchen Prmee in einem Augenblicke, wo Alles darauf ankam, ſie zu vexeinigen, und ſo war denn die Kriſis der Expedition gekommen.
Am 29. Maͤrz lendete eine tuͤrkiſche Flotte mit 7000 Mann. Roſette mußte ſich am 19. April den Britten und Tuͤrken ergeben. Darauf wagte der General Laßgrange mit einer Abtheilung von 4005 Mann, wobei ſich auch die Generale Valentin und Morand befanden, die Britten(8sodo Mann) und Tuͤrken(6000 Mann) am 9. Mai bei Rahmanieh in weiterem Vordringen aufzuhalten. Allein er mußte ſich nach Kairo zuruͤck ziehen, wo er am 43. eintraf.
WVor dieſer Hauptſtadt erſchien der Groß⸗Vezier
mit 20,000 Mann, und verband ſich mit den durch das Nil⸗Thal vorgeruͤckten Britten. Gegen ſo viele Feinde dauerte gleichwohl uͤberall von den Franzv⸗ ſen der Widerſtand. Man hoffte eine Verſtaͤrkung, welche Admiral Gantheaume aus Frankreich zufuͤhren ſollte. Es gelang ihm nicht. Belliard, mit vielleicht 7000 Mann, vertheidigte Kairo mit


