68
des Paſcha den Sieg ſicherten. Er warf ſich, hinge⸗ riſſen von der Begeiſterung, die ein ſo gluͤcklicher Er⸗ folg und der Anblick der Truͤmmer des tuͤrtiſchen Heeres, welches ſein Heil im Meere ſuchend, nur Tod daſelbſt fand, ihm einfloͤßte, in Napoleons Arme, und rief:„Kommen Sie mein Gene⸗ neral, laſſen Sie ſich umarmen! Sie find groß wie die Welt.“
Mehr als 4000 Tuͤrken hatten ſich mit dem Sohne des Paſcha von Rumelien in das Fort von Abu⸗ kir geworfen. Lannes erhielt die Leitung der Be⸗ lagerung, wurde aber dabei am Fuße verwundet, und Menou nahm von ihm das Kommandv. Der Feind war kühn, den Belagerungs⸗Truppen fehlte aber die rechte Thatkraft. Einmal bei einem Ausfalle bemaͤch⸗ tigten ſich die Tuͤrken des Gepaͤckes des Generals Me⸗ nou, ließen ihm kein einziges Hemd uͤbrig, und toͤd⸗ teten ſein beſtes Pferd. Davouſt, als er am 12ten Thermidor in den Laufgraben befehligte, nahm das Dorf Abukir hinweg, und leitete dadurch den ſchnel⸗ len Fall des Fort ein. Drei Tage darauf, als Gen. Robin in den Laufgraben kommandirte, kamen 1844 Tuͤrken mit dem Sohne des Paſcha von Rume⸗ lien und anderen Vornehmen aus dem Fort, warfen ihre Waffen weg, und gaben ſich gefangen; allein 400 Luͤrken ſprangen lieber in das Meer, als daß ſie ſich den Franzoſen ergaben.
Die tuͤrkiſche Flotte war nach Konſtantino⸗


