Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

32

kraft ging verlvren, indem es auf die Seite der Fe⸗ ſtung hinaus brach. Jedoch ſtuͤrzte ein großes Stück der Erdmauer, und der groͤßte Theil der 3 Gewoͤlbe ein. Zehn Loiſen rechts und links war der Graben gaͤnzlich unter den Truͤmmern verſchwunden. Der Pber⸗General befahl den dritten Sturm mit 30 Gre⸗ nadiers voran; allein dieſe Braven konnten ſich nicht im Thurme feſtſetzen, und mußten ſich zuruͤck ziehen. Fortdauernd beſchoß man waͤhrend des ganzen 23. Aprils die Breſche; am Abend machte man einen nenen Verſuch, im erſten noch immer vom Feinde be⸗ haupteten Stockwerke des Thurmes ſich feſtzuſetzen. Ge⸗ lang dieſer Angriff, ſo konnten die Franzoſen auch in die Stadt eindringen, wenn ſie ſich in die links und mit dieſem Stockwerke in gleicher Hoͤhe liegen⸗ den Haͤuſer werfen wuͤrden. General Devaux C(de Vauk) ſollte mit 25 Grenadiers den Thurm erſtei⸗ gen. Trotz auſſerordentlicher Anſtrengungen gelang es den Franzoſſen nicht, Meiſter zu werden, und Devaur wurde ſchwer verwundet. Napoleon rief die Streiter nun zuruͤck. Am 28. langte das Belagerungs⸗Geſchuͤtz, welches der Contre⸗Admiral Perée zu Tintura gelandet hatte, von Jaffa an. Neugierig wurde es von den Soldaten betrachtet, welche nicht zweifelten, daß es nun bald uͤber das Schickſal der Veſte entſcheiden wuͤrde. Seit mehreren Tagen atbeitete der Feind außerſt thaͤtig an aͤußern Vertheidigungs⸗Werken,