Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſchütz, von allen Seiten durch Gewehrfeuer oder blanke Waffe zuruͤck geworfen, ſtuͤrzte ſich endlich das tuͤrkiſche Heer nach unerhoͤrten Anſtrengungen vom Lager und Magatinen abgeſchnitten um Bahn zu brechen, in wilder Flucht um den Berg Tabor berum, und nach dem Jordan. Ein Infanterie⸗ Korps verfolgte es im Sturmſchritte mit dem Baj⸗ nette in den Rippen, auf dem Wege von Erbed, wo die Moslemims die Prücke von Medſcha⸗ meh erreichten. Der Schrecken der Feldfluͤchtigen war ſo groß, daß, als der Weg uͤber die Bruͤcke durch ihre Menge ſelbſt verſperrt wurde, unzaͤhliche ſich in den Jordan warfen, um geſchwinder das andere ufer zu erreichen; ſehr viele ertranken. Während dieſer Zeit hatte General Murat Saf⸗ fet entſetzt, das bei der Jakobsbruͤcke ſtehende Korps unter dem Sohne des Paſcha von Damask geſchlagen, dieſen wichtigen Uebergang genommen, und ſich mit Leturg vorwaͤrts Dſchenine verei⸗ niget. Nun griffen Beide das Lager der Mamelu⸗ cken an, toͤdten eine große Menge, machten 300 Ge⸗ fangene, fingen einen Konvoy von soo Kamelen auf⸗ und bemächtigten ſich aller Munition, Lebensmittel und Ibrahim⸗Beys reichen Gepaͤckes. Die Luͤrken konnten nicht begreifen, wie ſie im naͤmli⸗ chen Augenblicke, in einer Linie von 9 Meilen ge⸗ ſchlagen wurden; ſo unbekannt ſind ihnen die kom binirten Bewegungen.