Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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11 ger als mittelmaͤßigen Kenntniſſen befehliget wurde. In der Richtung des Berges Karmel angekommen, vernachlaͤſſigte dieſer Mann, oder wagte nicht, den Hafen von Caiffa(Caifa, Caipha), von dem er nur3 franzoͤſiſche Meilen entfernt war, zu beſich⸗ tigen, aus Furcht, ihn von den Luͤrken beſetzt zu ſinden, waͤhrend dieß ſchon durch ſeine Landsleute ge⸗ ſchehen war. Er zauderte, und in dieſer Unentſchloſ⸗ ſenheit zog er vor, ſich, indem er auf offener See blieb, eher dem auszuſetzen durch die Britten, als durch die Tuͤrken, die er in ſeiner Einbildung uͤber⸗

al ſah, genommen zu werden. Wirklich ſiel er auch

mit ſeinem ganzen Transport in die Haͤnde der Brit⸗ ten, und dieſer Fehler, dem ich keinen andern Na⸗ men zu geben weiß, hatte einen ungeheuern Einfluß auf das zukuͤnftige Schickſal des Heeres.

Zuruͤck gehen konnte man nicht mehr; man mußte alſo die Belagerung des Platzes mit der Artillerie des Heeres unternehmen, und das franzoͤſiſche Belager⸗ ungs⸗Geſchutz verſtaͤrkte nun die Waͤlle von St. JFean dAere, ſeine Donner denjenigen entgegen ſendend, die es hatte unterſtuͤtzen ſollen.

Napoleon ließ am 18. Maͤrz den Feind angreifen, der in den Gaͤrten um die Stadt war, und noͤthigte ihn, ſich in dieſelbe zuruͤck zu ziehen. Die Armee la⸗ gerte ſich auf einer einzeln liegenden Anhoͤhe, die gleichlaufend mit dem Meere, von dem ſie ungefaͤhr 1000 Toiſen entfernt iſt, ſich nordwaͤrts anderthalb