chiſche von C. Conſtantin Sarellar zu Wien 4799. s., welche alle oͤfters aufgelegt wurden. Kein blos fur Gelehrte verfaßtes Buch hat ſich in ſo verſchiede⸗ nen Sprachen und Formen ſo oft verbreitet, als die Reiſen des juͤngern Anacharſis.
Nebſtdem bearbeitete J. H. Meynier, thaͤtiger Lehrer der franzoſiſchen Sprache zu Erlangen einen Auszug des Driginales zu Nuͤrnberg 1794. 8. Eben ſo Engelmann zu Frankfurt bei Andreae in drei Baͤn⸗ den; Sanguin zu Koburg dei Sinner. Ein italie⸗ niſcher Auszug erſchien zu Piſa. 1791. 12. 3 vol. Ein Teutſcher von Schroͤder, Prediger von Neuwiedt, zu Ehrenbreitſtein und Gehra. 1792— 93. 8. 3 Baͤnde. Ein kleinerer Auszug zu Hof bei Grau. Auch mehrere dieſer Auszuͤge ſind wiederholt erſchienen.
Der Werth dieſes Werkes wurde dadurch vorzuͤg⸗ lich erhoͤht, daß die ſachkundigſten Gelehrten ihre Puellen zu deſſen Vervollſtändigung oͤffneten, oder dazu mitwirkten, oder ihm ihren Beifall ertheilten, oder es ſehr heſtig bekaͤmpften. Ich nenne nur Daeier, Freret, Corſin, St. Crvir, de la Luzerne, Choiſeul⸗Gouffier, Foucherot, von Vergenes und Andere juͤr die drei erſteren Ruͤckſichten; fuͤr die letztere: Leitres d'un Trouba- dour sur cet ouvrage, suivies de deux notices ana- Iytiques et de IBpitre de Mr. de Fontanes à Mr. PAbbé Barthelemy, à Paris 1789. 6⸗


