Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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den, ſo würden vielleicht noch mehrere derſelben auf⸗ gerichtet ſeyn. Ferner gehoͤrt zu dieſem Bezirke ein Land, welches man wegen der vielen Baͤche, die 24 Riviers nennt. Dieſe liegen hinter dem Riebeck⸗ Kaſtell, ungefaͤhr eine Tagereiſe gegen Nord⸗Bſt. Eine Tagereiſe von den 24 Reviers liegen die Ho⸗ nig⸗Berge, auf welchen viele Bienen den Honig bereiten. Endlich gehoͤren hierher noch die Piquet⸗ Berge, welche von den erſten Entdeckern ſo genannt worden waren, weil ſie bei denſelben ein luſtiges Pi⸗ guet ſpielten. Sie liegen 8 Tagereiſen von dem Vor⸗ gebirge der guten Hoffsung, bei und auf ihnen hal⸗ ten ſich nur wenige Europaͤer auf. Sowohl in die⸗ ſem, als in dem vorhergehenden Bezirke halten ſich noch beſtaͤndig Hottentotten auf, welche ſehr freund⸗ lich gegen die Europaͤer ſind.

Die Waveriſche Kolonie, nach dem Namen des Herrn v. Waveren genannt, iſt die juͤngſte Pflanzung, welche erü kurz vor meiner Ankunft er⸗ richtet worden war. Vormals hieß das Land der rothe Sand von einem Berge, welcher dieſe Kolv⸗ nie von dem Bezirke Drakenſtein ſcheidet. Sie iſt vom Vorgebirge 25 30 Meilen entfernt. Das Land iſt ſehr gut. Der rothe Sandberg iſt ziemlich hoch und ſehr ſteil. Weil dieſe Kolon ie erſt im Wachs⸗ thume iſt, ſo hat ſie noch keine eigene Rathsglieder und noch keine Kirche; die Einwohner muͤſſen ſich da⸗ her nach Drakenſtein und Stellenboſch bege⸗