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„Klapka“, ſprach die Mutter,„gleicht, was das Vertrauen zu den Menſchen anlangt, ganz meinem guten Sohne. Er beurtheilt ſeine Umgebung nach ſeiner eigenen edlen Geſinnung, und Mißtrauen und Verdacht liegen ihm fern.“
Benno fuhr fort:„Zugleich habe ich den geehrten Frauen die erfreuliche Mittheilung zu machen, daß ich von dem Gouverneur beauftragt bin, dieſelben für heute Nachmittag zu einer Spazierfahrt nach der Margarethen⸗ inſel einzuladen. Koſſuth wird ſich für ein paar Stunden frei machen, um einmal wieder friſche Landluft zu ſchöpfen, was ihm ſeit Wochen nicht vergönnt war. Auch wünſchte er gern noch ein wenig mit Etelka zu plaudern, da ihm noch manche Frage hinſichtlich der Wiener Zuſtände auf dem Herzen liegt.“
Die Frauen waren über dieſe Mittheilung hoch erfreut, da ſich Koſſuth in der dermaligen ſchwer bewegten Zeit nur ſelten eine kleine Erholung vergönnte.
Wie Benno verkündigt, ſo geſchah es. Am ſelbigen Nachmittage hielt eine elegante Equipage, die ſich der Gouverneur von einem Magnaten geliehen hatte, da ſein eigener Wagen viel zu ſchwerfällig für die moraſtreichen Straßen Debreczins gebaut war, vor der Wohnung ſeiner Mutter. Der Gouverneur, nur von einem Adjutanten begleitet, der wie er ſelbſt bürgerlich gekleidet war, ſaß


