Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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hute gravitätiſch auf und ab. Etelka wollte ſo eben an ihm vorüber, als er ſich wandte, ſodaß ſein Geſicht deutlich zu erkennen war. Aber kaum hatte Etelka einen Blick darauf geworfen, als ſie einen Schrei aus⸗ ſtieß und einen Schritt zurücktrat. Der Portier, der ſie gleichfalls erkannt, ward bleich wie der Tod. Er wußte nicht, ſollte er ſich abwenden und thun, als ob er nichts geſehen habe, oder davonlaufen.

Etelka war im erſten Augenblick willens, zu Koſſuth zurückzukehren, beſann ſich aber, und der Gedanke, daß doch wohl eine Täuſchung vorliege, trieb ſie nach ihrem Wagen. Etelka glaubte in dieſem Portier den Pflegeſohn ihres Wiener Gaſtfreundes, Franz Tüdok, der ſie in Wien den Kroaten überliefert und ihr ſpäter in dem Zigeunerlager des Vater Wamba ſo eifrig nachge⸗ ſtellt, wiedererkannt zu haben. Somit war dieſer Por⸗ tier aller Wahrſcheinlichkeit nach ein öſterreichiſcher Spion.

Ob es nicht das Beſte geweſen, fragte ſie ſich, wenn ich dieſen Böſewicht ſofort hätte feſtnehmen laſſen? Aber wenn ich mich dennoch geirrt hätte? Wie viele Ge⸗ ſichter ſehen ſich nicht einander ſprechend ähnlich? Jeden⸗ falls muß ich aber den Gouverneur davon in Kenntniß ſetzen. Da wird ſich zeigen, ob mein Verdacht begrün⸗ det iſt oder nicht. Sie nahm ein Blatt Papier aus