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ſechsunddreißig Stunden der theuern Vaterſtadt, ganz dem öffentlichen Wohle. Ein Gott iſt, ein heiliger Wille lebt, der uns hält und ſchützt; aber vertrauen wir nicht vermeſſentlich auf ſeine Hülfe, vergeſſen wir nicht, daß Gott alles Große und Unſterbliche durch menſchliche Hände ausführt. Hilf dir ſelbſt, dann hilft dir der Himmel und günſtig winken dir alle ſeine Sterne. Alſo auf, auf! Die Stunde der Gefahr drängt, ganz Wien muß im Lager ſein und nach wenig Stunden wird ganz Wien ein Dom ſein, in welchem ein tauſend⸗ ſtimmiges Te Deum laudamus zu Gott dem Befreier emporſteigt. Wir werden für Euch bluten, aber wir werden ſiegen, glorreich triumphiren, wenn einer für alle, alle für einen ſtehen und ganz Wien ein Mann und ein Herz iſt für die heilige Sache der Freiheit!“ Bevor noch die Wiener Angelegenheiten dieſe ſo ernſte Wendung genommen, hatte die Frankfurter Reichs regierung zwei Abgeordnete entſendet, welche das Amt der Vermittlung zwiſchen dem Kaiſer und ſeiner Haupt⸗ ſtadt übernehmen ſollten, deren Miſſion aber ohne den geringſten Erfolg blieb. Zu gleicher Zeit erſchien eine Deputation der Frankfurter Linken in Wien, welche den Bewohnern derſelben die Sympathien der freiſinnigen Minorität der deutſchen Nationalverſammlung überbrachte Unter den vier Männern, welche dieſe Deputation bil⸗


