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Als Hornickel die ehetreuen Grundſätze des Strichelius nicht zu erſchüttern vermochte, fiel ſein Blick auf Bachmann.
„Edler Jüngling,“ ſprach er,„wie wär's mit Euch?“
„„Eine ſolche Sache will bedacht ſein,“ erwiederte Bachmann ziemlich trocken.
„Was iſt da zu bedenken,“ fuhr Hornickel mit Leidenſchaft fort,„ich weiß, Ihr habt ein Auge auf meine Tugendreich. Das Mädel iſt wie für Euch geſchaffen. In meine Arme, theurer Schwiegerſohn!“
„Mit einem jungen Manne wie Herr Bach⸗ mann,“ ſprach Fidelis,„nehm' ich's mit ganz Tau⸗ harawi auf. Schlimmſten Falls ſchlagen wir uns durch.“
„Da hört Ihr's, edler Schwiegerſohn. Ihr wer⸗ det zugleich der Retter des edlen Mirza ben Hafiz.“
„Der Teufel,“ meinte Bachmann,„wer ſich in Gefahr begibt, kommt darin um. Was hilft mir die Hand Eurer Tochter, ſo mir die Tauharawier das Lebenslicht ausblaſen?“
„Ihr hört ja, theurer Schwiegerſohn, daß die Gefahr ſo groß nicht iſt, wie Eure geſchäftige Phan⸗ taſie Euch vormalt. Und ein Mädel, wie meine Tu⸗ gendreich, ſollt' ich meinen, wär einiger Gefahr werth.“


