Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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Sterben liege, lamentirte Hornickel,es iſt himmel⸗ ſchreiend.

Wie viel Striche verlangt die Geſetzgebung von Tauharawi, erkundigte ſich Strichelius, und zwar ſo laut, daß es Hornickel deutlich verſtehen konnte, um die Echtheit des Wappens im ungetrübteſten Glanze zu dokumentiren?

Nach dieſer verhängnißvollen Anfrage fuhr Hor⸗ nickel's Seele wie behert in beide Ohren, um die Antwort des Fidelis nicht zu verpaſſen. Dieſe Ant⸗ wort lautete:Nach den ältern Satzungen waren dreiunddreißig Striche vonnöthen bei der Zahl dreiunddreißig fing Hornickel an zu heulenin neuern Zeiten hat man jedoch ein vereinfachteres Verfahren beliebt, und kann ich die Unterſuchung mit dem dritten Striche für geſchloſſen erklären. Dar⸗ um, Mufrid, zum dritten und letzten, und zwar dießmal von oben nach unten.

Moritz ſtrich mit der Bürſte des tauharawiſchen Hofbürſtenkünſtlers zum drittenmale und zwar ſo nachdrucksvoll, daß Hornickel ſchier glaubte den Geiſt aufgeben zu müſſen. Er lärmte entſetzlich, während Fidelis leiſe zu ſeinen Begleitern ſagte:Es iſt für dießmal der Poſſenreißerei genug. Der Kerl hat für