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ſchien von Seiten des jüngern Mannes doch mehr Aufrichtigkeit obzuwalten, als von der des ältern.
„Herr von Loſewitz!“ ſagte Reinecke mit derienigen verbindlichen Artigkeit, welche in Dienſt⸗ verhältniſſen der Niedere dem Höhern meiſt er⸗ zeigt, aber dabei noch mit einem Anſtrich von Schmeichelei, die nicht die Beigabe edler ſelbſtſtän⸗ diger Charaktere iſt,„Herr von Loſewitz, ich freue mich ſehr, Sie perſönlich kennen zu lernen. Die Gnade Ihres Herrn Vaters—“
Der Kellner trat ein und brachte das Früh⸗ ſtück für Herrn von Loſewitz, und der Sprecher verſtummte auf einen Wink deſſelben. Kaum ſa⸗ hen ſie ſich wieder allein, als der junge Mann flüſternd ſagte:„Ich muß Sie bitten, mich nicht bei meinem Familiennamen zu nennen; ich habe Gründe, einen andern Namen hier zu führen, ſo gut, wie Sie, und in meinen Päſſen ſteht: Lieutenant von Müllersdorf, außer Dienſt.“
„Gut denn, mein Herr von Müllersdorf.—“
„Und um die Aufmerkſamkeit, die ſich viel⸗ leicht mit uns beſchäftigen könnte, in jeder Hinſicht


