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ihm offenbar, daß Gegend und Muſik ſich ein⸗
ander ergänzten und erklärten.
Die Töne verſtummten; der junge Mann dachte daran, daß er auch leibliche Speiſe zu ſich
nehmen müſſe. Er ſchellte, bat ſich vom eintre⸗
tenden Kellner das Frühſtück aus, und fragte
zugleich:„Was war das für eine ſchöne Muſik?“
„Es iſt hier Sitte, daß jeder Badegaſt am Worgen nach ſeiner Ankunft von einer Morgen⸗ muſik begrüßt wird.“
„Eine löbliche Sitte. Iſt Herr von Reinecke ſchon munter?“
„Ich habe ihm ſo eben das Frühſtück gebracht.“
„So bringen Sie das Meinige ebenfalls auf ſein Zimmer.“
Sobald ſich der Kellner entfernt hatte, ord⸗ nete der Fremde ſeinen ſehr eleganten Anzug und klopfte bald darauf an die Thüre von No. 17. Auf ein etwas barſches„Herein!“ trat er nicht ohne eine kleine Schüchternheit in das Zimmer. Sein Blick fiel auf einen mehr kleinen als mit⸗ telgroßen Mann von unterſetztem Bau, glänzend ſchwarzem lockigen Haar, ſtarken Angenbrauen,
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