Davonfliehenden nach.„Wo logirt Herr von Reinecke?“
„In dieſem Hauſe No. 17.“
„Kann ich vielleicht ein Zimmer neben dem Seinigen erhalten?“
„Sie ſollen No. 18. haben; doch müſſen wir eilen, daß das Zimmer nicht vielleicht anderwei⸗ tig beſetzt wird.“
Der Fremde lief haſtig; ſie kamen noch zur rechten Zeit. Eben ſollte das Zimmer für ein Paar Damen eingerichtet werden. Er erhielt No. 18. und lag bald zu Bette.
Ein ſchmelzendes Adagio ſchlich ſich nach ei⸗ nigen Stunden mild und ſanft in das Ohr des Schläfers; er erwachte und horchte mit Entzücken den holden Tönen einer der neueſten und belieb⸗ teſten großen Muſikſchöpfungen.
Mit einem ſüßen Wohlbehagen erhob ſich der junge Mann aus dem Bette ugd kleidete ſich an; dann öffnete er das Fenſter. i Düfte, von den nahen Kaſtanien⸗ und Lindenbäumen ausge⸗ ſandt, wogten herein. Der Blick flog ſchwelgend über den ſchönen Badeort hin.


