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melswalde zu ertragen vermochte. Die Kniee knickten zuſammen. Mit Mühe brachte ihn Chriſtine in einen Lehnſtuhl. Sein Haupt ſank auf die Bruſt.
In dieſem tragiſchen Momente trat Lerche in's Zimmer, der von Zippelskirchen wohlbehalten wieder angelangt war.
„Ein ſchön Compliment vom Herrn Landrichter und ich wäy's nicht.“
„Ja, das glaub ich,“ ſeufzte Tobias, und eine Ohnmacht umhüllte wohlthätig ſeine Sinne.
Da klang ein vielſtimmiges Vivat von der Gaſſe herauf. Die erbgeſeſſene Bürgerſchaft ſtand unten mit Muſik und einer leeren halben Tonne, um die verſprochene Dotation in Empfang zu nehmen.
Lerche trat an's Fenſter und winkte mit der Hand. Eine allgemeine Stille erfolgte.„Der Herr Bürger⸗ meiſter,“ rief Lerche,„liegen dermalen in Ohnmacht und verbitten ſich alle Beileidsbezeugungen.“
Betrübt ſchlich die erbgeſeſſene Bürgerſchaft mit der leeren Tonne wieder nach Hauſe.
Es bedurfte einer geraumen Zeit, ehe ſich Tobias von dem harten Schlage wieder erholte und ſich ſein eiſerner Topf wieder füllte. Eine Averſion vor Steck briefen behielt er bis an ſein ſeliges Ende.
Von Piepmeier hat man nie wieder Etwas ver— nommen. Er ſoll nach Texas ausgewandert und daſelbſt Bürger und kommunalgardenpflichtig gewor— den ſein.
Stolle, ſämmtl. Schriften. Suppl.⸗Bd. 1V. 12
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