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mit einem allgemeinen Freudenrufe begrüßt wurden. Auf einem wunderſchönen grünen Raſenteppich, der rings von blühenden Schneeballen, Jasmin und Flie⸗ derbüſchen eingezäunt war, befand ſich eine feſtliche Geſellſchaft von lauter lieben und theuern Bekannten, welche ſammt und ſonders den drei Ankömmlingen unter Jubelruf entgegen eilten.
Da war vorerſt Herr Maillebois, Ziergärtner aus Merville, ſchönſtens angethan mit der Natio⸗ nalgardenuniform ſeiner Vaterſtadt, ferner Madame Maillebvis, welche die Freude, ihre Söhne wieder zu ſehen, um zehn Jahr verjüngt hatte; ſie glich einer hübſchen Frau in den Zwanzigen, gleichfalls in fun⸗ kelneuem Sonntagsſtaate; ferner noch eine Menge al⸗ ter guter Bekannter aus Merville; der Kaiſer hatte drei Wagen voll herbeiſchaffen laſſen; ferner Herr Morland, Sergeant im erſten Grenadierregimente der kaiſerlichen Garde, wie ſich von ſelbſt verſteht, ausgezeichnet fein gekleidet; ſein Haarzopf war dies⸗ mal ein Meiſterſtück an Kunſt und Genie. Morand war der Einzige, der ſich von dem allgemeinen Jubel nicht mit hinreißen ließ, und nichts vornahm, wo⸗ durch ſeine Würde als alter Gardiſt im Geringſten hätte im falſchen Lichte erſcheinen können. Er ſchritt, als die Reihe an ihn kam, würdevoll auf die drei Brüder zu und umarmte einen nach dem andern mit Grandezza. Ferner fanden ſich unter der fröhlichen
Geſellſchaft vor, der Doctor Bonorand, noch immer
etwas gebräunt von der Sonne der Antillen, der erſte Kammerdiener Conſtant, der brave General Rapp, der ſich's vom Kaiſer expreß ausgebeten, bei dieſem Familienfeſte zugegen ſein zu dürfen, endlich noch
mehre Kameraden von Armand.
Es dauerte circa eine kleine Stunde, bevor man


