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auf gleicher Höhe an den Ufern der Donau. Dem⸗ nach ſtanden die Franzoſen durch das ſtrategiſche Meiſterwerk ihres Feldherrn den Oeſtreichern, die die Umgegend von Ulm beſetzt hatten, bereits im Rücken.
Der General Mack, der den Feind von einer ganz andern Seite her erwartete, eilte jetzt, ſeine Truppen, die bis in die Schluchten des Schwarzwal⸗ des vorgedrungen waren, von woher die Franzoſen nach öſtreichiſcher Anſicht kommen ſollten, an ſich zu ziehen.
Am ſiebenten October beginnt das Gefecht.
Marſchall Soult ſchlägt zuerſt los. Das öſtrei⸗ chiſche Regiment Colloredo, das Donauwörth be⸗ ſetzt hält, wird durch die Diviſion Vandamme ge⸗ worfen. In einem Augenblicke ſtellt man die Brücke wieder her, welche die Oeſtreicher bei ihrem Rückzuge abgebrochen hatten. Das Corps des Marſchall Soult geht auf das rechte Donauufer.
Murat iſt ihm mit ſeiner Reiterei auf den Fer⸗ ſen gefolgt. Zweihundert Dragoner unter dem Obri⸗ ſten Watier ſetzen ſchwimmend über den Lech, um ſich der Brücke von Rain zu bemächtigen. Sie wer⸗ den Herren der Brücke, ungeachtet des Widerſtandes eines öſtreichiſchen Cuiraſſierregiments.
Von Rain bricht Murat am folgenden Tage mit den Diviſionen Klein, Beaumont und Nan⸗ ſouty auf, um die Straße von Ulm nach Augs⸗ burg abzuſchneiden. Auf ſeinem Marſche ſtoͤßt er bei Wertingen auf zwölf öſtreichiſche Grenadier⸗ Bataillone, unterſtützt von vier Schwadronen Albrecht Cuiraſſiere, die aus Tyrol herbeigeeilt ſind, um ſich mit den öſtreichiſchen Streitkräften in Baiern zu ver⸗ einigen.
Dieſes Corps wird eiligſt durch eine geſchickte


