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lium tritt der Großalmoſenier in Begleitung der Ka⸗ plane des Kaiſers und der Kaiſerin zum Altar, holt von da das Evangelium und bringt es Ihren Maje⸗ ſtäten zum Kuſſe.
Beim Offertorium begeben ſich Napoleon und Joſephine zum Altar, um ihr Opfer darzubringen. Vor ihnen her gehen Beamte, die zwei Kerzen tra⸗ gen, worin dreizehn Gold⸗ und dreizehn Silberſtücke ineruſtirt ſind, ferner ein goldnes und ein ſilbernes Brot und das Gefäß.
Kaiſer und Kaiſerin, mit Krone und Mantel knieen auf ein Kiſſen nieder und überreichen die Opfer Seiner Heiligkeit dem Papſte, worauf ſie auf den großen Thron zurückkehren.
Nach beendigter Meſſe bringt der Großalmoſenier dem Kaiſer von Neuem das Evangelium. Zu glei⸗ cher Zeit nahet der Präſident des Senats, inmitten des Präſidenten des geſetzgebenden Corps und des Präſidenten vom Tribunat und überreichen dem Kai⸗ ſer die conſtitutionelle Eidesformel.
Napoleon, ſitzend, die Krone auf dem Haupte und die Hand auf das Fvangelium gelegt, ſpricht nun mit lauter, feſter und weit durch den Dom ſchal⸗ lender Stimme:
„Ich ſchwöre, die Unverletzlichkeit des Gebiets der Republik zu behaupten, die Geſetze des Concordats und der gallicaniſchen Kirche zu achten und achten zu machen; die Gleichheit der Rechte, die politiſche und bürgerliche Freiheit, die Unwiderruflichkeit der Ver⸗ käufe der Nationalgüter zu achten und achten zu ma⸗ chen; keine Abgaben zu erheben, keine Taxen aufzu⸗ legen als in Gemäßheit des Geſetzes; die Ehrenlegion aufrecht zu erhalten und nur für das Intereſſe, das
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