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ten, wo ich nicht bin, mich zu erwarten, ohne etwas dem Zufalle zu überlaſſen.“
Napoleon hatte auf die letztern Worte einen be⸗ ſondern Nachdruck gelegt. Er ging mehre Male ſchweigend im Cabinet auf und ab. Nach einiger Zeit fährt er fort:
„Der Feind wird Abtheilungen zwiſchen die Elbe und den Rhein werfen. Ich erwarte dies und habe dafür geſorgt. Außer den ſtarken Beſatzungen von Mainz, Weſel, Erfurt und Würzburg, ſammelt Au⸗ gereau ein Beobachtungscorps am Main. Wenn ſich die Verbündeten zwiſchen meine befeſtigten Linien an der Elbe und am Rhein wagen, wenn ſie ſo kühn ſind, ch bien, ſo ziehe ich nach Böhmen und falle ihnen in den Rücken.
„Die Koſaken werden vielleicht einige Departe⸗ ments unſrer Rheinprovinzen mit Streifzügen heim⸗ ſuchen, möglich; wenn aber der Krieg mit aller Ue⸗ berſchwemmung nach Mainz käme, wäre das Unglück weit ernſthafter.
„In den Ebenen von Sachſen muß unſer Schick⸗ ſal entſchieden werden.
„Ich habe Alles berechnet, dem Geſchick bleibt das Weitere überlaſſen: ſo gut meine Gründe ſind, weiß ich doch, daß man mich nach dem Erfolge beurtheilen wird; das iſt das ſtrenge Geſetz der Geſchichte, dem man ſich unterwerfen muß.“
Napolevn wandte ſich zum General Rogniat, dem Commandanten des Genieweſens, der ſeit einiger Zeit eingetreten und ſich ungefragt mißbilligend über die Stellung an der Elbe ausgeſprochen hatte.
„Der Commandant des Genieweſens,“ ſprach der Kaiſer in nachdrücklichem Tone,„iſt nicht der Be⸗ fehlshaber der Armee. Ich verlange keinen Feldzug⸗


