Teil eines Werkes 
10. Band, 1813 : historischer Roman : 1. Theil (1853) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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Einzig und allein bei den Republikanern, ſprach der Botſchafter dumpf vor ſich hin.

Wie? frug Leon, halb verwundert, halb erzürnt einen Schritt zurücktretend.Und das könnt Ihr mir rathen?

Warum nicht? erwiederte Franzescvo trocken,ſie ſind nächſt uns in Frankreich die einzige reine Farbe und dermalen unſre natürlichen Alliirten, ſie betrach⸗ ten wie wir den Napoleon als Uſurpator, der geſtürzt werden muß, ſobald ſich die Gelegenheit bietet. Iſt der erſte Schlag gelungen, desavouiren wir ſie; aber zum Losſchlagen ſind ſie unentbehrlich.

Aber zum Losſchlagen bedarf's der« die Republik beſitzt keine.

Dafür beſitzt ſie Männer, erwiederte der Bot⸗ ſchafter mit Nachdruck,Männer mit kräftigem Her⸗ zen und beſchränktem Verſtande. Hätte ſich Mallet ihnen offen in die Arme geworfen, würde er nicht nöthig gehabt haben, ſich als Rebell erſchießen zu laſſen. Zum Unſturz iſt die Republik vortrefflich. Das Aufbauen iſt unſere Sache.

Ich kann mich nicht überzeugen, daß die repu⸗

blikaniſche Partei noch eine Macht bilden ſollte, ſprach Levn.

Ihr ſeid da wenig bekannt im eignen Vater⸗ lande, bemerkte Franzescv,nach meinen neueſten ſtatiſtiſchen Notizen ſtellt Paris allein fünftauſend ent⸗ ſchloſſene Kerntruppen; auch ſtehen ſie nicht iſolirt, wie man glauben ſollte. Die Jahrzahl 93 ſchmiedet ſie wie ein eiſernes Band an einander. Sie verlv⸗ ren die Schlacht am 9. Thermidor, und haben ſich ſeit jenem Tage grollend zurückgezogen; nur wie ein fernes Gewitter lagern ſie am Horizonte Frankreichs; es bedarf eines einzigen Sturms und ſie donnern