Teil eines Werkes 
1. Band (1855)
Entstehung
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weiß, ſo iſt der Schritt ein ganz leichter, daß man ſie ſam⸗ melt und ein Buch daraus macht, ob mit Recht oder Un⸗ recht, weiß ja der Verfaſſer ſelber nie, da er aus ſeinen Ar⸗ beiten zuletzt doch immer nur das Gewollte herauslieſet, nicht das Gewirkte. Auf dieſe Weiſe entſtanden folgende Bände, und auf dieſe Weiſe wünſcht der Verfaſſer, daß man ihr Erſcheinen entſchuldige.

Auf eine vortheilhafte Zuſammenſtellung der Arbeiten habe ich nicht geſonnen, ſondern ich ließ ſie ſo folgen, wie ſie eniſtanden ſind, daß ſich dem, der das Buch ſeiner Durchſicht würdigt, zeige, ob ein Fortſchritt zu bemerken ſei, oder nicht. Die Fehler, welche mir durch zugekommene Ur⸗ theile bekannt geworden ſind, habe ich, ſo weit ich ſie einſah, zu verbeſſern geſucht, da ich den ganzen Stoff umarbeitete, die andern, die ich nicht einſah, oder deren Vermeidung außer den Grenzen meiner Kräfte lag, ſind freilich ſtehen geblieben. Auf Schriftſtellerthum macht das Vorliegende keinen Anſpruch, ſondern ſein Wunſch iſt nur, einzelnen Menſchen, die ungefähr ſo denken und fühlen wie ich, eine heitere Stunde zu machen, die dann vielleicht weiter wirkt, und irgend ein ſittlich Schönes fördern hilft. Iſt dies ge⸗ lungen, dann iſt der Zweck dieſer Blätter erreicht, und ſie mögen vergeſſen werden iſt doch ſelbſt die glänzendſte That der Gegenwart eigentlich nur ein Baugerüſte der Zu⸗ kunft, und wird abgebrochen, ſo wie dieſe Zukunft fertig iſt aber eben darum geht auch nicht das kleinſte Körn⸗