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alle dem keine Freude, weil ich meinen Sinn auf nichts feſt zu richten im Stande war. Meine Mutter bemerkte meine Unbe⸗ haglichkeit, und ohne weiter auf den Grund derſelben zu dringen, gab ſie mir den Rath, eine Reiſe zu machen. Dies brachte mich auf den Gedanken, Annabellen zu fol⸗ gen. Meine Erſtarrung loͤßte ſich ſogleich, und ich ward wieder ſo lebhaft und heiter, als ich es nur je im Leben geweſen.
Meine Reiſe⸗Anſtalten waren bald ge⸗ troffen; es kam mir vor, als betrachte ſie Benjamin mit argwoͤhniſchen ſorgenvol⸗ len Blicken. Doch ſprach er nie, auf keine Weiſe den Wunſch aus, mich begleiten zu wollen, und ich reiſte alſo allein.
Meine Schweſter war eben fuͤnf Wochen verheirathet, und ich hatte wirklich dieſe ganze Zeit durchlebt, ohne von An⸗ nabellen etwas zu hoͤren oder zu ſehen,


